Aufgabe
Umnutzung bestehender Forschungsräume in ein Strahlenschutzlabor mit erhöhten sicherheitstechnischen Anforderungen, bei laufendem Betrieb der angrenzenden Bereiche.
Leistungen
- Konzeptentwicklung für Strahlenschutzlabor und Forschungsräume
- Planung der baulichen Abschirmmassnahmen
- Ausbildung der Wand- und Bauteilflächen mit Bleiabschirmung
- Anpassung und Integration der Gebäudetechnik (HLKS)
- Planung der technischen Infrastruktur für den Laborbetrieb
- Koordination der baulichen und technischen Gewerke
- Baukoordination während der Umbauphase
Herausforderung
Strahlenschutzanforderungen lassen keine Toleranz zu: Abschirmungen müssen lückenlos sein, auch an Durchdringungen für Lüftung, Elektro und Mediengase.
Gleichzeitig mussten Deckenlasten und bestehende Tragstruktur das zusätzliche Gewicht der Bleiabschirmung aufnehmen.
Lösung
Frühzeitige Festlegung sämtlicher Durchdringungen gemeinsam mit Fachplanern und Strahlenschutzverantwortlichen, bevor die Abschirmung montiert wurde.
Alle Gewerke arbeiteten gegen einen gemeinsamen Durchdringungsplan; Änderungen liefen ausnahmslos über eine Freigabe.
Ergebnis
Die Abschirmung wurde ohne nachträgliche Öffnungen ausgeführt.
Das Labor konnte in Betrieb genommen werden, ohne den laufenden Forschungsbetrieb der Nachbarbereiche zu unterbrechen.
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